Die beste Uhrzeit für ein Fotoshooting

Ein herbstliches Familienshooting


“Wann treffen wir uns für das Fotoshooting?” ist eine der ersten Fragen, die meine Familien stellen. Daher hab ich euch einen Blogartikel rund um dieses Thema verfasst. Vor allem die folgenden 2 Faktoren entscheiden über die beste Zeit für Fotoshootings.

Erstens die Jahreszeit. Denn das schönste Licht für schöne Familienfotos gibt’s immer ca. 1-2 Stunden nach Sonnenaufgang und 1-2 Stunden vor Sonnenuntergang. Und das sind im Sommer ganz andere Zeiten als im Winter. Zweitens müssen noch die Schlafenszeiten eurer Kinder berücksichtigt werden. Die Kleinen sollen beim Fotoshooting ausgeschlafen und fit sein. Ganz automatisch überträgt sich diese Leichtigkeit dann auch auf euch als Eltern. Die einzige Zeit, die wir so gut es geht vermeiden sollten, ist die Mittagszeit, wenn die Sonne hoch steht und unvorteilhafte Schatten in die Gesichter wirft.

Das abendliche Herbstlicht

Mit dieser lieben Familie hab ich mich für einen gemütlichen Spaziergang durch ihren Lieblingswald getroffen. Kurz bevor die Sonne unterging. Diese Familienreportage zeigt ganz gut, warum diese Uhrzeit meine absolute Lieblingszeit zum Fotografieren ist. Ich nutze die tief stehende Sonne gerne für Gegenlichtaufnahmen. Das weiche Licht verleiht den Bildern eine ganz besondere Note und das gewisse Extra.

Die Eltern der beiden zauberhaften Mädls waren für jeden Spaß zu haben und hatten Freude daran, mit ihren Töchtern gemeinsam die Umgebung zu erkunden. So haben sich viele Momente für wunderbare Familienfotos ergeben. Manche mit spielerischen Anleitungen meinerseits und Andere wiederum ganz von alleine. Ich bin davon überzeugt, dass Erinnerungen, die ihr selbst mitgestaltet, für euch von großem Wert sein werden. Denn sie sind typisch für euch und euren Umgang miteinander. Auch ohne Kamera. Eure kleinen Weltentdecker, Steinesammler, Marienkäfererforscher und Schnellrutschweltmeister. Es sind Bilder mitten aus dem Leben, die die Persönlichkeit eurer Kinder sichtbar machen.

„Was ist, wenn die beste Zeit für uns und unsere Kinder dazwischen liegt?“

Ihr wünscht euch ein Shooting um die Mittagszeit, weil eure Kinder um diese Zeit am entspanntesten sind? Keine Sorge, auch dafür gibt es Lösungen.

  • Eine Homestory. Ein Fotoshooting bei euch Zuhause ist um die Mittagszeit eine tolle Option. Ihr werdet überrascht sein, was für einen Wert diese Bilder später einmal für euch und eure Kinder haben werden. Denn sie zeigen die Orte, an denen sich ein Großteil eures Familienalltags abspielte. Orte, an denen Ihr gelacht, geweint, diskutiert, genossen, gestritten, gespielt und gekuschelt habt. Und sie zeigen Dinge, die euch zu diesem Zeitpunkt besonders wichtig waren. Haustiere, beliebte Spielsachen, das liebevoll dekorierte Kinderzimmer oder die kuschelige Leseecke. Mehr dazu findet ihr in diesem Blogbeitrag.
  • Wolken. An einem Tag mit bewölktem Himmel, steht auch einem Shooting um die Mittagszeit nichts mehr im Wege. Die Wolken dimmen das harte Sonnenlicht und sorgen dafür, dass ihr auch ohne Sonnenbrille und ohne Blinzeln ins Licht schauen könnt.
  • Schatten. Wir könnten auch einen großen, schattigen Park als Ort für unser Fotoshooting wählen. Auch dort ist das Licht weicher und die Sonnenbrillen können von der Nase ins Haar oder in die Handtasche wandern. Ein weiterer, positiver Nebeneffekt sind die etwas niedrigeren Temperaturen.

3 Tipps zum selber Fotografieren

Zum Schluss möchte ich euch noch 3 hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr auch ohne Profi zauberhafte Erinnerungsbilder von euren Kindern festhalten könnt.

  • Ab in den Schatten. Das hilft nicht nur gegen Sonnenbrand. Es ermöglicht euch auch zu jeder Tageszeit, ohne komplizierte Kameraeinstellungen wunderbare Bilder zu machen.
  • Nutzt die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden. Gerade im Urlaub sind das oft sehr entspannte Momente ohne Verpflichtungen oder Termine.
  • Meidet Grün. Wiesen, Bäume, Blätterrauschen und eure Kinder mittendrin? Klingt verlockend, aber spätestens wenn ihr diese Bilder zuhause anschaut, kommt höchstwahrscheinlich die große Enttäuschung. Denn nicht nur die Umgebung ist grün, das Grün wurde auch auf die Haut reflektiert und lässt die Fotomotive etwas kränklich aussehen. Wenn ihr euch nicht mit dem Weißabgleich eurer Kamera auseinander setzen wollt, hier ein Trick um die Bilder doch noch zu retten: eine Umwandlung in Schwarz-Weiß hilft.

Ich hoffe die Bilder haben euch gefallen und ich wünsche euch viel Spaß beim Knipsen!

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